„Es ist nicht alles schwarz oder weiß – gelebt wird in den Nuancen dazwischen.“

Auf Ihrem Weg zu mehr psychischem Wohlbefinden begleite ich Sie mit wissenschaftlich fundierten verhaltenstherapeutischen Methoden und einem ganzheitlichen Blick auf das Zusammenspiel von Körper, Psyche und Ihrem persönlichen Lebensumfeld. 

In herausfordernden Zeiten unterstütze ich Sie dabei, psychische und psychosomatische Belastungen zu bewältigen – für mehr Stabilität und Lebensqualität.



Lea Draxl-Weiskopf im Gespräch

Was fasziniert Sie an der Psychotherapie?
Mich fasziniert, wie wirksam Psychotherapie bei ganz unterschiedlichen psychischen Belastungen helfen kann. Besonders spannend finde ich die Vielfalt an Methoden und Interventionen innerhalb der Verhaltenstherapie. Dabei ist mir eine ganzheitliche Sichtweise besonders wichtig: Unser Erleben wird geprägt durch das Zusammenspiel von Körper, Psyche und sozialem Umfeld. Die individuellen Herausforderungen, die sich daraus ergeben, machen die psychotherapeutische Arbeit für mich so besonders und erfüllend.
Wobei können Sie als Psychotherapeutin unterstützen?
Menschen kommen zu mir, wenn sie sich festgefahren fühlen, mit schwierigen Lebenssituationen, Krisen oder psychischen Belastungen konfrontiert sind, ihre Selbstsicherheit zurückgewinnen möchten oder sich Veränderung und Besserung wünschen, die allein schwer zu erreichen ist. Ich unterstütze Menschen mit und ohne psychische Störungen dabei, zu verstehen, was genau los ist, und gemeinsam einen Plan zu entwickeln, um wieder reibungsloser durchs Leben zu gehen.
Wer kann zu Ihnen kommen?
Ich habe mich auf Jugendliche ab etwa 12 Jahren und Erwachsene spezialisiert. Auf Anfrage können auch Behandlungen für jüngere Kinder besprochen werden. Sollte mein Angebot einmal nicht passend sein, verweise ich gerne auf weiteres qualifiziertes Fachpersonal.
Wann empfiehlt es sich, Sie zu kontaktieren?
Gerne, sobald’s zwickt! Es gibt viele herausfordernde Situationen in unserer aller Leben, die nicht alleine bewältigt werden müssen. Eine frühzeitige therapeutische Intervention kann protektiv und präventiv wirken, um psychische Störungen abzufangen und langfristig zu vermeiden. Oder es wird bereits länger mit gewissen Symptomatiken gelebt, man möchte so nicht mehr weitermachen, es wird wahrgenommen, dass man aneckt, nicht dazu passt, etwas nicht rund läuft - den richtigen Zeitpunkt für einen Therapiebeginn bestimmen Sie!
Was ist Ihnen bei der Behandlung Ihrer Patientinnen und Patienten besonders wichtig?
Das transparente und gemeinsame Erarbeiten einer Lösung bzw. Verbesserung der Problematik ist mir wichtig. Erfahrungsgemäß können Schritte zur Veränderung am besten gemeinsam unternommen werden. Eine qualitativ gute Behandlung gelingt durch das Schaffen eines vertrauensvollen Umfeldes, meinem ganzheitlichen Ansatz, strukturierten Analysen, konstruktiver und verständlicher Psychoedukation und gezielten Interventionen sowie Ihrer Kooperationsbereitschaft und Veränderungsmotivation. Es ist mir ein besonderes Anliegen, Ihnen passgenaue Strategien und Methoden anzubieten, die Sie in Ihrem Alltag anwenden können und Sie langfristig dabei unterstützen, Ihre Ziele zu erreichen.
Wann sagen Sie, dass eine Psychotherapie erfolgreich war?
Je nach Zielsetzung - wenn Ihr subjektiver Leidensdruck abgenommen hat bzw. sich dem eingangs gemeinsam definierten Therapieziel angenähert wurde und Etappenziele erreicht werden konnten, eine Verringerung der Symptome, Verbesserung in Beziehungen und Funktionsfähigkeit im Alltag erreicht wurden.

Über mich

Ich bin Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision (Verhaltenstherapie). Hier finden Sie Informationen zu meinen Qualifikationen, Tätigkeiten und bisherigen Erfahrungen.

 

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FAQ

Die Psychiatrie ist ein Teilgebiet der Medizin. Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie diagnostizieren psychische Störungen und behandeln diese in der Regel medikamentös.

 

Die Psychologie ist die „Lehre von der Seele“ und umfasst viele Bereiche – etwa Sportpsychologie, Arbeitspsychologie oder klinische Psychologie. In der klinischen Psychologie werden mithilfe spezieller Testverfahren psychische Störungen erkannt und Leistungen überprüft. Die psychologische Behandlung umfasst in der Regel psychologische Gespräche und Beratung. Dafür ist ein Psychologiestudium mit anschließender klinischer Zusatzausbildung notwendig.

 

Die Psychotherapie umfasst Diagnostik, Behandlungsplanung und Behandlung psychischer Störungen. Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten kommen in der Regel aus einem Gesundheits- oder Sozialberuf und absolvieren eine mehrjährige, zeit- und kostenintensive Ausbildung.

Im ersten Ausbildungsabschnitt, dem psychotherapeutischen Propädeutikum, werden die Grundlagen der Psychotherapie vermittelt. Im zweiten Abschnitt, dem psychotherapeutischen Fachspezifikum, erfolgt die Spezialisierung auf eine von in Österreich 23 anerkannten Psychotherapiemethoden (z. B. Verhaltenstherapie). Dabei werden auch spezielle Tools für Diagnostik und störungsspezifische Behandlung erlernt.

Die Ausbildung umfasst zusätzlich zu den theoretischen Modulen über 500 Praxisstunden, 30 Stunden Supervision und 200 Stunden Selbsterfahrung. In Österreich ist die Psychotherapieausbildung selbst zu finanzieren und kostet in der Regel zwischen 35.000 und 45.000 Euro.

Weitere Informationen zur Psychotherapie und den Methoden finden Sie auf der Website des Österreichischen Berufsverbandes für Psychotherapie:

www.psychotherapie.at/patientinnen/ueber-psychotherapie

Wenn eine Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision ist, bedeutet das, dass sie sich im letzten praktischen Abschnitt ihrer mehrjährigen Fachausbildung befindet. Während dieser Zeit wendet sie das Erlernte in der Praxis an und wird regelmäßig von erfahrenen Lehrtherapeuten betreut und unterstützt. Die Supervision stellt sicher, dass die Behandlung professionell, sicher und qualitativ hochwertig erfolgt, und bietet zugleich Raum für Reflexion und Weiterentwicklung.

Die Verhaltenstherapie (VT) geht davon aus, dass ungünstige Verhaltens- und Denkmuster erlernt wurden und daher auch wieder verändert werden können. Sie basiert auf der empirischen Psychologie und integriert kontinuierlich neue Erkenntnisse aus Psychologie, Medizin und Soziologie.

In der VT werden prädisponierende, auslösende und aufrechterhaltende Faktoren sowie die dazugehörigen Emotionen berücksichtigt. Die Therapie ist ziel- und handlungsorientiert und beschränkt sich nicht nur auf das therapeutische Setting.

Die Therapeutin arbeitet transparent und bindet die Patientin aktiv in den Prozess ein. Methoden und Interventionen werden individuell auf die Situation und Bedürfnisse angepasst. Ziel der Verhaltenstherapie ist Hilfe zur Selbsthilfe, die Selbstwirksamkeit, Handlungskompetenz und nachhaltige Veränderung fördert.

Es gibt viele verschiedene psychische Störungen. Zu den häufigsten zählen:

  • Angststörungen: Panikstörung, Panikattacken, Agoraphobie, spezifische Phobien
  • Affektive Störungen: Depression, bipolare Störungen
  • Psychotische Störungen: Wahn, Halluzinationen
  • Suchtstörungen: substanzgebundene Abhängigkeiten
  • Essstörungen: Anorexie, Bulimie
  • Persönlichkeitsstörungen: z. B. Borderline

 

In Österreich wird zur Diagnostik das ICD-10-Klassifikationssystem für medizinische Diagnosen verwendet.

Alle Daten sind streng vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht nach dem Psychotherapiegesetz, einer der strengsten Verschwiegenheitspflichten in Österreich.

Nach einem persönlichen Kennenlernen und der Diagnostik kann die Therapie zeitweise auch online fortgeführt werden. Ob Therapie, psychotherapeutische Beratung oder Coaching online möglich sind, wird individuell besprochen.

Unsicherheiten sind normal. Kontaktieren Sie mich – gemeinsam finden wir die passende Lösung für Ihre Situation.

In der Regel 50 Minuten pro Einheit, meist wöchentlich. Im weiteren Verlauf kann der Abstand sporadisch oder zweiwöchentlich sein.

Je nach Problematik zwischen einigen Wochen und mehreren Monaten; selten dauert die Therapie mehrere Jahre.

Eine Einheit kostet €93. Bei Psychotherapeutinnen in Ausbildung unter Supervision gibt es von österreichischen Kassen aktuell keinen Kassenbeitrag. Manche deutschen Krankenkassen gewähren einen Kostenzuschuss. Wenn Sie in Deutschland krankenversichert sind, informieren Sie sich bitte direkt bei Ihrer Krankenkasse über die entsprechenden Möglichkeiten. 

Die Zahlung erfolgt monatlich per Überweisung innerhalb von 14 Tagen nach Honorarnotenausstellung.

Kontakt

Zur Terminvereinbarung oder für weitere Informationen kontaktieren Sie mich gern.